Donnerstag, 02.04.2026, 20 Uhr
„Frieden – Gottes Werk und des Menschen Beitrag. Impulse von Dietrich Bonhoeffer und Otto Pankok" mit der Theologin Anne Schneider und ihrem Mann Nikolaus Schneider, dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD
Dietrich Bonhoeffer und Otto Pankok
Zum Vortrag von Anne und Nikolaus Schneider:
„Angesichts eines Europa neu bedrängenden Kriegsgeschehens suchen Anne und Nikolaus Schneider nach einer alltags- und realitäts-tauglichen theologischen Friedensethik. In ihrem Vortrag „Frieden – Gottes Werk und des Menschen Beitrag“ lassen sie sich dabei durch Impulse von Dietrich Bonhoeffer und Otto Pankok inspirieren.
Anne und Nikolaus Schneider bewegt die Überzeugung: Für die irdische Realisierung von Gottes Friedenswillen sind Menschen-Beiträge geboten, nötig und möglich! Eine theologische Friedens-Ethik aber kann keine eindeutigen und zeitlos-gültigen Normen liefern. Und damit auch nicht zu einer widerspruchsfreien Realpolitik führen.Entspricht der Menschen Beitrag hier und jetzt dem Werk und Willen Gottes? Diese theologisch-ethische Frage bleibt in Friedensdebatten auch nach den Antwortimpulsen ihres Vortrags immer neu zu stellen.“
Anne Schneider wurde 1949 geboren, stammt aus Salzgitter und begann mit dem Wintersemester 1967/68 ihr Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Weil ihr in der Rheinischen Kirche als seit 1970 verheiratete Frau der Weg ins Pfarramt verwehrt war, wurde Anne Schneider Realschullehrerin für Evangelische Religionslehre und Mathematik – eine Entscheidung, die sie aus vielerlei Gründen nicht bereut hat.
Zum Vortrag von Anne und Nikolaus Schneider:
„Angesichts eines Europa neu bedrängenden Kriegsgeschehens suchen Anne und Nikolaus Schneider nach einer alltags- und realitäts-tauglichen theologischen Friedensethik. In ihrem Vortrag „Frieden – Gottes Werk und des Menschen Beitrag“ lassen sie sich dabei durch Impulse von Dietrich Bonhoeffer und Otto Pankok inspirieren.
Anne und Nikolaus Schneider bewegt die Überzeugung: Für die irdische Realisierung von Gottes Friedenswillen sind Menschen-Beiträge geboten, nötig und möglich! Eine theologische Friedens-Ethik aber kann keine eindeutigen und zeitlos-gültigen Normen liefern. Und damit auch nicht zu einer widerspruchsfreien Realpolitik führen.Entspricht der Menschen Beitrag hier und jetzt dem Werk und Willen Gottes? Diese theologisch-ethische Frage bleibt in Friedensdebatten auch nach den Antwortimpulsen ihres Vortrags immer neu zu stellen.“
Anne Schneider wurde 1949 geboren, stammt aus Salzgitter und begann mit dem Wintersemester 1967/68 ihr Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Weil ihr in der Rheinischen Kirche als seit 1970 verheiratete Frau der Weg ins Pfarramt verwehrt war, wurde Anne Schneider Realschullehrerin für Evangelische Religionslehre und Mathematik – eine Entscheidung, die sie aus vielerlei Gründen nicht bereut hat.
Nikolaus Schneider wurde 1947 in Duisburg geboren. Er machte 1966 am Steinbart-Gymnasium in Duisburg-Stadtmitte das Abitur. Nach dem Studium der evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und den Universitäten in Göttingen und Münster wurde der Sohn eines Hochofenarbeiters aus Duisburg-Huckingen am 14. November 1976 ordiniert. Von 1977 bis 1984 war er Pfarrer in Rheinhausen, wo er sich für die Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Kohle- und Stahlindustrie einsetzte.
Nikolaus Schneider war von 2003 bis 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Vom 9. November 2010 bis zum 10. November 2014 war er Ratsvorsitzender der EKD und damit höchster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Auszeichnungen:
2010 wurde ihm der Europäische Handwerkspreis zugesprochen.
Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel verlieh Schneider am 19. Oktober 2011 die theologische Ehrendoktorwürde.
2012 erhielt er die Buber-Rosenzweig-Medaille, 2013 den vom Zentralrat der Juden in Deutschland verliehenen Leo-Baeck-Preis.
2014 bekam er das Große Goldene Ehrenzeichen mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich.
Im September 2015 erhielt Nikolaus Schneider von Bundespräsident Joachim Gauck das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
Anne und Nikolaus Schneider haben 3 Töchter und 5 Enkelkinder. Sie leben und genießen ihren aktiven Ruhestand in Essen. Gemeinsame Gespräche, Diskurse und Vorträge über Theologie und deren politisch-ethische Konsequenzen gehören dazu. Beide vertreten eine kontextuelle Theologie: Es geht ihnen um Lebens- und Gottesvorstellungen, deren Wahrheit und Gültigkeit im Zusammenhang steht mit konkreten Erfahrungen und Situationen. Im Besonderen aber geht es ihnen um ein alltägliches und widerständiges Gottvertrauen, das uns Menschen gerade auch in Krisenzeiten hoffnungsvoll und getrost leben lässt.
56 Holzschnitte von Otto Pankok sind noch bis Mitte April in den drei Galerieräumen im Untergeschoss der Buchhandlung zu sehen. Die Veranstaltung mit Anne und Nikolaus Schneider soll auf den Abschluss dieser Ausstellung vorbereiten. Auch an dem Abend wird es die Möglichkeit geben, sich die Bilder anzusehen.
Nikolaus Schneider war von 2003 bis 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Vom 9. November 2010 bis zum 10. November 2014 war er Ratsvorsitzender der EKD und damit höchster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Auszeichnungen:
2010 wurde ihm der Europäische Handwerkspreis zugesprochen.
Die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel verlieh Schneider am 19. Oktober 2011 die theologische Ehrendoktorwürde.
2012 erhielt er die Buber-Rosenzweig-Medaille, 2013 den vom Zentralrat der Juden in Deutschland verliehenen Leo-Baeck-Preis.
2014 bekam er das Große Goldene Ehrenzeichen mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich.
Im September 2015 erhielt Nikolaus Schneider von Bundespräsident Joachim Gauck das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
Anne und Nikolaus Schneider haben 3 Töchter und 5 Enkelkinder. Sie leben und genießen ihren aktiven Ruhestand in Essen. Gemeinsame Gespräche, Diskurse und Vorträge über Theologie und deren politisch-ethische Konsequenzen gehören dazu. Beide vertreten eine kontextuelle Theologie: Es geht ihnen um Lebens- und Gottesvorstellungen, deren Wahrheit und Gültigkeit im Zusammenhang steht mit konkreten Erfahrungen und Situationen. Im Besonderen aber geht es ihnen um ein alltägliches und widerständiges Gottvertrauen, das uns Menschen gerade auch in Krisenzeiten hoffnungsvoll und getrost leben lässt.
56 Holzschnitte von Otto Pankok sind noch bis Mitte April in den drei Galerieräumen im Untergeschoss der Buchhandlung zu sehen. Die Veranstaltung mit Anne und Nikolaus Schneider soll auf den Abschluss dieser Ausstellung vorbereiten. Auch an dem Abend wird es die Möglichkeit geben, sich die Bilder anzusehen.