Sonntag, 06.12.2026, 18 Uhr
Yumikos Paravent - Hanns Zischler stellt seinen Roman vor
Hanns Zischler: Yumikos Paravent. Roman. Galiani 2026. 176 S. Geb. 23,00 €
Das Buch erscheint am 1. Oktober 2026.
Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach Kobe, um Johannas Modeatelier aufzulösen. In einer unvollendeten Leinenjacke findet sie ein ganzes Bündel Luftpostbriefe – von einem einzigen Absender, dem Berliner Maler Kusmín. Offenbar haben die beiden nach Johannas Wegzug aus Berlin über zwanzig Jahre eine intime, innige Brief-Beziehung geführt. Die überraschte Hanaka begibt sich auf eine Spurensuche, die auch in ihre eigene Vergangenheit führt.
Gibt es Nähe, die (nur) in der Distanz überlebt? Klug und poetisch erzählt Hanns Zischler die faszinierende Liebesgeschichte einer Modemacherin, die zwischen Berlin und Japan zwei Leben führt.
Hanns Zischler, Jahrgang 1947, Schriftsteller, Fotograf und Schauspieler. Seine Forschungsarbeit Kafka geht ins Kino (1996) wurde in viele Sprachen übersetzt und 2017 bei Galiani neu aufgelegt. Bei Galiani erschienen außerdem Der Schmetterlingskoffer (2010, gemeinsam mit Hanna Zeckau), Berlin ist zu groß für Berlin (2013), Die Erkundung Brasiliens (2013, gemeinsam mit Sabine Hackethal und Carsten Eckert), Das Mädchen mit den Orangenpapieren (2014) und 2020 Zischlers erster Roman Der zerrissene Brief. Seine jüngste Veröffentlichung ist Der Bleistift (Residenz, 2025).
Hanns Zischler erhielt für seine schriftstellerische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, so u.a. den Heinrich Mann-Preis und den Preis der Literaturhäuser.
Mehrmals war Hanns Zischler zu Veranstaltungen in meiner Buchhandlung. Es waren stets anregende Abende, die große Freude bereitet haben.
Eine Übersicht der Publikationen von Hanns Zischler folgt in Kürze. Die lieferbaren Bücher von ihm sind in Auswahl im Sortiment und zur Veranstaltung auf einem Büchertisch.
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Ausdrücklich sei hier auch auf den Thomas Mann-Film VATERLAND hingewiesen, der Anfang September 2026 in die Kinos gekommen ist.
Im Film reisen Thomas Mann (gespielt von Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (gespielt von Sandra Hüller) im Jahr 1949 durch das geteilte Nachkriegsdeutschland.
Die filmische Reise führt sie von Frankfurt am Main - in der damaligen amerikanischen Besatzungszone - über die Zonengrenze bis in das sowjetisch kontrollierte Weimar, anlässlich der Feierlichkeiten zu Goethes 200. Geburtstag.
Die Presse äußert sich begeistert über den Film und lobt in besonderer Weise die beiden Hauptdarsteller Sandra Hüller und Hanns Zischler.
Die Süddeutsche urteilt, Hanns Zischler spiele Thomas Mann „mit einer berührenden Mischung aus schwerer Melancholie und leichtem Schalk“, ohne ihn „zur Karikatur zu machen“.
Nach Matern von Boeselager vom Spiegel habe Vaterland beim Festival von Cannes „begeistert“ und werde als Oscar-Kandidat gehandelt.
Das Werk sei „ein melancholisches Roadmovie durch die deutsche Seele“. Er lobte die „knappen, prägnanten Szenen“, die zwei Tragödien umreißen würden: „die des zerstörten Landes der Verbrecher“ und den Suizid von Klaus Mann, mit dem seine Familie konfrontiert wird. Auch er lobt die Leistungen der beiden Hauptdarsteller Sandra Hüller und Hanns Zischler.
Eine Übersicht der Publikationen von Hanns Zischler folgt in Kürze. Die lieferbaren Bücher von ihm sind in Auswahl im Sortiment und zur Veranstaltung auf einem Büchertisch.
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Ausdrücklich sei hier auch auf den Thomas Mann-Film VATERLAND hingewiesen, der Anfang September 2026 in die Kinos gekommen ist.
Im Film reisen Thomas Mann (gespielt von Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (gespielt von Sandra Hüller) im Jahr 1949 durch das geteilte Nachkriegsdeutschland.
Die filmische Reise führt sie von Frankfurt am Main - in der damaligen amerikanischen Besatzungszone - über die Zonengrenze bis in das sowjetisch kontrollierte Weimar, anlässlich der Feierlichkeiten zu Goethes 200. Geburtstag.
Die Presse äußert sich begeistert über den Film und lobt in besonderer Weise die beiden Hauptdarsteller Sandra Hüller und Hanns Zischler.
Die Süddeutsche urteilt, Hanns Zischler spiele Thomas Mann „mit einer berührenden Mischung aus schwerer Melancholie und leichtem Schalk“, ohne ihn „zur Karikatur zu machen“.
Nach Matern von Boeselager vom Spiegel habe Vaterland beim Festival von Cannes „begeistert“ und werde als Oscar-Kandidat gehandelt.
Das Werk sei „ein melancholisches Roadmovie durch die deutsche Seele“. Er lobte die „knappen, prägnanten Szenen“, die zwei Tragödien umreißen würden: „die des zerstörten Landes der Verbrecher“ und den Suizid von Klaus Mann, mit dem seine Familie konfrontiert wird. Auch er lobt die Leistungen der beiden Hauptdarsteller Sandra Hüller und Hanns Zischler.