Michael Donhauser - Livia oder Die Reise

Michael Donhauser: Livia oder Die Reise. Michael Donhauser liest seinen Roman. Mitschnitt der Lesung vom 26. und 27. August 2011 in der Buchhandlung Böttger. mp3-CD mit einer Gesamtlaufzeit von 8:20 Stunden. Bonn, Edition Böttger 2013. ISBN 978-3-9815904-0-1

1. Auflage: 75 nummerierte und signierte Exemplare                            29,90 €


Hörbuch
Michael Donhauser: Livia oder Die Reise. Roman. Salzburg, Residenz Verlag / Urs Engeler 1996. 295 S. Geb. mit ill. Schutzumschlag von M. Donhauser. ISBN 978-3-905591-77-4                 23,00 €
Buch und Hörbuch, beide signiert                         50,00 €




„Livia oder Die Reise ist ein wunderbares (und wunderliches) Buch, das sich dem ‚Anfang’ des Alleinseins verdankt. Seine Wirkung beruht auf dem, was auch an seiner Gegenständlichkeit ungegenständlich ist. Wer Inger Christensens psalmodierendes Alphabet und Gerhard Meiers Prosamusik kennt, der wird hier ein eigensinniges Drittes kennenlernen. Und wer nicht, der ist zu beneiden. Denn ihm stehen Abenteuer des Hörens bevor.“ Hermann Wallmann in der Süddeutschen Zeitung


Michael Donhauser

Geboren 1956 als österreichischer Staatsbürger in Vaduz (F. Liechtenstein)

Studium der Germanistik und Romanistik in Wien

Seit 1986 Veröffentlichungen, vor allem von Gedichten, dann von Erzählungen und einem Roman

Nach 1996 zudem essayistische Arbeiten zu Landschaften und Gärten sowie zur Poetik in Werken der Literatur und Kunst, außerdem Übersetzungen aus dem Französischen (Arthur Rimbaud, Francis Ponge)

2008 Zürcher Poetikvorlesungen

Michael Donhauser lebt in Wien.


Auszeichnungen u.a.:

Manuskripte-Preis 1990

Christine-Lavant-Preis 1994

Christian-Wagner-Preis

Meraner Lyrikpreis

Ernst-Jandl-Lyrikpreis 2005

Georg-Trakl-Lyrikpreis 2009

„Livia oder Die Reise – dieser Roman stellt sich der Frage des Erzählens, ohne vom Erzählen zu sprechen, denn was da dem Imperfekt ins Wort fällt, ist ein Perfekt, das Satz für Satz von einem Vergangenem erzählt, als verginge dieses Schritt für Schritt noch einmal. Die damit einhergehende Nähe des Erzählers zum Erzählten ist aber nicht ein Mangel an Distanz, sondern ein Formgesetz, das alles Zurückliegende und Zukünftige allein in einem fortschreitenden Nun als Dann gegenwärtig sein lässt, doch kaum je in einem Rückblick und nie in der Weise einer Vorwegnahme. Und somit verdankt sich die Gegenwärtigkeit des Vergangenen nicht vor allem einer Anschaulichkeit, sondern der Darstellungsform, denn die Reise ist eine des Darstellens, eines Darstellens, das den Satz als Weg von Punkt zu Punkt zur Strophe werden lässt und den Roman so zurück bindet an seine Herkunft aus dem Epos.“ Michael Donhauser  über seinen Roman „Livia oder die Reise“

Zusätzliche Informationen