Prof. Dr. Martin Geck: Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum
 
Martin Geck stellt sein Beethovenbuch vor.
Lesung der Texte: Daniel Wagner


Martin Geck: Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum. Siedler 2017. 512 S. mit  38 SW-Abb. Geb. 26,00 €  

Um 1800 ereignet sich nicht weniger als eine musikalische Revolution: Ludwig van Beethoven erschafft mit der Eroica, dem Fidelio oder der 9. Sinfonie die Welt ein zweites Mal. Martin Geck, »Doyen der Musikwissenschaft« (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und einer der besten Kenner des Komponisten, vermisst in seinem Werk das Universum Beethovens auf unkonventionelle Weise.

In kenntnisreichen Porträts erschließt Gecks ungewöhnliche Biographie die Vorbilder Beethovens, seine Zeitgenossen und Nachfahren: Welchen Einfluss hatten Shakespeare und Rousseau auf Ludwig van Beethoven, der keineswegs ein Wunderkind war? Welches Verhältnis pflegte er zu seinen Zeitgenossen wie Goethe, Napoleon und Schubert? Und wie wichtig war Beethoven seinerseits für Richard Wagner, Glenn Gould oder Aldous Huxley? Martin Geck spürt dem geheimnisvollen Geflecht der Beziehungen, Ideen und Motive nach, die in dem einzigartigen Werk kulminieren. Mit erzählerischer Leichtigkeit erschließt er so die universelle Bedeutung Beethovens und zeigt, wie zeitlos aktuell dieser großer Komponist ist.

„Martin Gecks neues Beethoven-Buch ist ein großer Wurf. (...) Womöglich ist das beste Buch zum anrollenden Beethoven-Jahr 2020 schon erschienen." DIE ZEIT

Martin Geck, geb.1936, studierte Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Münster, Berlin und Kiel. 1962 Dr. phil., 1966 Gründungsredakteur der Richard-Wagner-Gesamtausgabe, 1970 Lektor in einem Schulbuchverlag, nachfolgend Autor zahlreicher Musiklehrwerke, 1974 Privatdozent, 1976 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Viele Arbeiten zur Geschichte der deutschen Musik im 17., 18. und 19. Jahrhundert. Für seine Veröffentlichungen wurde Geck mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Daniel Werner, geb. 1957,  studierte zunächst einige Semester Theaterwissenschaften in München und absolvierte dann von 1979 bis 1983 eine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Es folgten Engagements unter anderem am Schauspielhaus Bochum, dem Theater Baden-Baden, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und den Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach. Er ist als Sprecher für den WDR-Hörfunk tätig. Als Synchronsprecher sprach er unter anderem Robert De Niro im Film Greetings von Brian De Palma.

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