Ausstellung: Tlapalamatl - neue Arbeiten auf Amate-Papier von Adolphe Lechtenberg (kleinere Formate im Ausstellungsraum der Buchhandlung, große Formate - Tuchbilder -  in einem Raum neben der Buchhandlung)
 
 

Adolphe Lechtenberg
1952             geb. in Gelsenkirchen, lebt in Düsseldorf
1973 – 1981 Studium der Freien Kunst an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf bei den                                     Professoren Fritz Schwegler, Joseph Beuys und Erwin Heerich.
1978             Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf und
                     Stipendium der Poensgen-Stiftung. Dreimonatiger Arbeitsaufenthalt in Italien.
1992             Stipendium International Painting Weeks Piran, Slowenien
seit 2006       langfristige Arbeitsaufenthalte in Mexiko
2012             Stipendium der Jakob Eschweiler-Stiftung, Köln
                     Sechsmonatiges Arbeitsstipendium in Mexiko.

Einzelausstellungen (Auswahl):
1984 Kunsthalle Düsseldorf; 1985 Kunstverein Oerlinghausen und Mönchehaus Museum für moderne Kunst Goslar; 1987 Städtische Galerie Oberhausen; 1999 Kunstverein Brühl; 2001 Galerie am Luftsalon und Galerie im Wintergarten, Gärten der Sinne bei Gehren/Niederlausitz; 2008 Centro Cultural Santo Tomás Moro, Coyoacán, México DF.; 2007, 2009, 2011, 2013 Galerie Alfred Böttger, Bonn; 2016  PIEL - MURAL - COLOR - ESPACIO,Foro R-38, Ciudad de México, Räume der Farbe, Blickwinkel-Raum für Kunst Graf-Bicher, Frechen,Materia Prima – Farbe und Raum, KSI Bad Honnef; 2017 Espacios del Color, Galería NM Contemporáneo, Cuernavaca, México

Gruppenausstellungen (Auswahl):
1982 0211, Kunstmuseum Düsseldorf; 1985 Faux Mouvement, Metz; 1987 Ucronia, Turin; 1988 Kampnagelfabrik Hamburg; 1989 BonAngeles, Vertretung des Landes NRW in Bonn und Santa Monica Museum of Art in Los Angeles/USA; 1990 Grand Palais Paris; Museum Morsbroich Leverkusen; 1991 Museo de Bellas Artes Santander, Spanien; 1992 Ludwig Forum Aachen; 1994 Galeria Aspekty, Warschau; 1996 Kemal Atatürk Kulturzentrum Istanbul, Türkei; 2000 Bilgi University Art Gallery, Istanbul, Türkei; 2008 Imagen Nómada – Teil 1, Goethe – Institut Düsseldorf; Souvenir-Transfert imaginaire, Pyramida, Haifa/ Israel; 2009Souvenir – Transfert Imaginaire, The Yigal Alon Center Art Gallery, Bet Alon/Israel; 2010 Lebensläufe - von hier und zurück; Kunstverein im Kunstmuseum Gelsenkirchen; Im Spannungsfeld des erweiterten Kunstbegriffs - Gelsenkirchener um Joseph Beuys, City Center, Gelsenkirchen; 2012 Conjuntos; Espacio Monograma, México D.F.; 2014 Six Degrees of Separation, Casa John R. Thompson, México D.F.;2015 Calavera - Día de Muertos. Objekte und Fotografien zum Tag der Toten in Mexiko, Kultur Bahnhof Eller, Düsseldorf; Mysterien – Bilder zur dunklen Jahreszeit, Kunstmuseum Gelsenkirchen

Im Rahmen der Ausstellung erscheint eine Edition mit einer Arbeit von Adolphe Lechtenberg zu einem Gedicht von Ulrike Almut Sandig in einer Auflage von 10 Exemplaren, die von beiden Künstlern signiert werden.

Dauer der Ausstellung: 25. November 2017 bis 20. Januar 2018

                             Das Leben leuchtet in Farben 
unter diesem Motto stand die Veranstaltung am 5. Dezember 2017, in der Adolphe Lechtenberg in der Buchhandlung über seine Lehrer und über seine Arbeitsweise sprach.
Adolphe Lechtenberg hatte schon während seiner Schulzeit ausgezeichnete Kunstlehrer, die seine Begabung erkannten und sein großes Talent förderten. Zuerst war das der Beuys-Freund und spätere Beuys-Sammler Franz Joseph van der Grinten und dann der Beuys-Schüler Johannes Stüttgen.

Folgerichtig begann nach der Schule sein Weg als Künstler an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Joseph Beuys. 

„Farben sind für mich so wichtig wie Atmen", sagt der Maler immer wieder. Und seine weiteren Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie waren Fritz Schwegler und in besonderer Weise Erwin Heerich, der ihn unermüdlich und nachhaltig förderte.

1978 war Adolphe Lechtenberg Meisterschüler der Düsseldorfer Akademie.

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Maler Adolphe Lechtenberg mit Farben. Wenn er sie auf eine Leinwand, auf ein Tuch oder auf Amate - Papier aufgetragen hat, dann ist es manchmal, als leuchtete dahinter eine Lampe, soviel Licht bringen die Bilder in den Raum. 
Der Maler sprach an dem Abend über seine Lehrer, aber auch über das Geheimnis der Farben und deren Leuchtkraft, über seine Reisen nach Italien und seine alljährlichen  Aufenthalte von mehreren Monaten in Mexiko und den Einfluss, den die Lichtverhältnisse in diesem Land auf seine künstlerische Arbeit haben.  


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